Details

Rudolf Steiner Schule Hamburg-Wandsbek


Die Rudolf Steiner Schule Hamburg-Wandsbek unterrichtet ca. 900 Schüler nach der Waldorfpädagogik. Förderung v. Kunst, Handwerk, Musik.

Abschlüsse: Haupt- und Realschule, Abitur

Unsere Fachbereiche:

▪Handwerk
▪Geisteswissenschaften
▪Kunst
▪Mathematik und Naturwissenschaften
▪Sprachen
▪Computerkunde
▪Sport
▪Sozialkunde
▪Praktika
▪Musik
▪Gartenbau
▪Ökologie
▪Landwirtschaft
▪Eurythmie
▪Mensa

Grundlage unserer pädagogischen Arbeit ist die von Rudolf Steiner entwickelte anthroposophische Menschenkunde. Da sie kein fertiges Konzept oder festgefügtes Menschenbild bietet, sondern vielmehr eine auf die geistige, seelische und physische Entwicklung des Menschen ausgerichtete Wissenschaftsmethodik anregen möchte, verlangt sie von allen Lehrern eine ständige Weiterentwicklung und Verfeinerung der eigenen Erkenntnisarbeit. Hilfestellung dabei bieten die wöchentlich stattfindenden seminaristisch orientierten pädagogischen Konferenzen. Für eine individuelle und zugleich soziale Förderung der Kinder und Jugendlichen betrachten wir eine enge Zusammenarbeit mit den Eltern als erforderlich. Nur so können wir den Kindern und Jugendlichen ein angemessenes Verständnis ihrer Individualität entgegenbringen und bei der Entfaltung ihrer Anlagen und Fähigkeiten wirklich helfende Begleiter werden.

Die Struktur der Schule ergibt sich, wie bei einem Organismus, aus ihren Funktionen. Zur wechselseitigen Wahrnehmung von Eltern, Lehrern und Schülern haben sich Organe gebildet, deren Kompetenzen unterschiedlich ausgeprägt sind. Schulträger ist ein gemeinnütziger Verein, dessen Mitglieder die Eltern, Lehrer und Mitarbeiter sowie die Freunde der Schule sind. Sein Vorstand, dem auf der Mitgliederversammlung gewählte Eltern und Lehrer angehören, zeichnet für alle wirtschaftlichen und rechtlichen belange verantwortlich. Die Schulleitung und die Regelung der Personalangelegenheiten wird von den Mitgliedern der Schulleitungskonferenz wahrgenommen. Einen Schulleiter gibt es nicht. Jeder Lehrer ist aufgerufen, an den wöchentlich stattfindenden Konferenzen teilzunehmen und die einmütig gefaßten Beschlüsse verantwortlich mitzutragen.

Auf Elternabenden werden pädagogische Fragen behandelt und Unternehmungen besprochen.Im Schüler-Lehrer-Rat werden mit Schülern der Oberstufe Themen des Schulalltags beraten. In der Eltern-Lehrer-Konferenz oder den z.Z. etwa vierteljährlich stattfindenden Gesamtkonferenzen tauschen sich klassenübergreifend Eltern und Lehrer über pädagogische sowie strukturelle Fragestellungen aus, welche die gesamte Schulgemeinschaft betreffen. Das durch die Initiative einiger Eltern entstandene Elternforum dient dem Austausch innerhalb der Elternschaft.

Kinder sind von Natur aus fantasiebegabt. Dieses gilt es im freien Spiel mit möglichst wenig fertigem Spielzeug zu pflegen. Materialien wie Steine, Wolle, Tücher, Pappe, Farben und Dinge, die die Kinder selber mitbringen, wirken spielerisch anregend. Im Kindergarten hat jeder Wochentag sein eigenes Gepräge: In wöchentlichem Rhythmus wird an einem Tag gebacken, am nächsten Tag gemalt usw. Schrittweise macht sich das Kind auf diese Weise mit dem Zeitrhythmus bekannt und beginnt sich in einen zunächst fremden, dann aber immer vertrauter werdenden Raum einzuleben. Die Jahreszeiten werden mit ihren besonderen Stimmungen und Festen intensiv erlebt: Die Frühlingssaat wird gepflegt und ihr Gedeihen bis zum Sommer beobachtet. Im Herbst wird geerntet und eingekocht. In der Adventszeit wird gebacken und feierlich das Adventsgärtlein durchschritten, das Krippenspiel einstudiert und das Weihnachtsfest vorbereitet.

Die Schulzeit umfasst in unserem Selbstverständnis die Klassenstufen 1 -12 und endet mit den verschiedenen Abschlussarbeiten in der 12. Klasse (Jahresarbeiten).

Im 13. Schuljahr können sich die Schüler auf das Abitur vorbereiten. Die Zulassung zur Vorbereitungsklasse erfolgt nach festgelegten Leistungskriterien und individueller Beratung durch die Lehrer. Die Prüfung wird zurzeit nach den Bedingungen der Prüfungsordnung für externe Schüler (Expo) abgenommen.

Der Hauptschulabschluss ist frühestens nach der 10. Klasse möglich und wird nach den Vorgaben der staatlichen Prüfungsordnung für Waldorfschulen von unserer Schule auf der Grundlage von 13 Unterrichtsfächern und den darin erbrachten mündlichen und schriftlichen Leistungen vergeben. Gleiches gilt auch für den Realschulabschluss, der ab 2005/06 am Ende der 11. Klasse auch nach den für Waldorfschulen geltenden Bedingungen vergeben wird.

In der 12. Klasse wählt sich jeder Schüler ein wissenschaftliches, praktisches oder künstlerisches Thema, das er eigenständig ausführt und in einer Ausstellung sowie einem Referat der Schulgemeinschaft präsentiert.

Für weitere ausführliche Informationen besuchen Sie uns bitte auf unserer Homepage. Natürlich stehen wir Ihnen auch gerne persönlich zur Verfügung.